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 5G als Schlüsseltechnologie in der Wirtschaft: Chancen, Herausforderungen und Perspektiven
Von der Vision zur industriellen Realität – wie 5G die Wirtschaft transformiert
Wenn alles so bleiben soll, wie es ist, muss sich alles ändern. Dieser Widerspruch lässt sich in der Erkenntnis auflösen, dass es in einer sich wandelnden Welt Veränderung bedarf, um das zu bewahren, was es zu bewahren gilt. Die Aufgabe des neu gegründeten Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung sehe ich genau hier: Die Digitalisierung zum Vorteil unseres Gemeinwesens zu gestalten.
Mobilfunk hat die Welt zweifelsohne verändert. Doch während bisher die Telefonie und das Konsumenten-Internet im Vordergrund standen, gilt die fünfte Mobilfunkgeneration (5G) als eine der zentralen Schlüsseltechnologien für die digitale Transformation der Wirtschaft. Mit ihrer Fähigkeit, hohe Datenraten, niedrige Latenzen und eine hohe Zahl an Geräten zu vernetzen, verspricht sie neue Effizienzpotenziale, innovative Geschäftsmodelle und eine tiefgreifende Veränderung industrieller Prozesse. Doch wie weit ist Deutschland auf diesem Weg? Welche Herausforderungen bestehen für Unternehmen, insbesondere beim Aufbau und Betrieb von Campusnetzen?
Ergebnisse der BMDV-Konsultation: Ein Stimmungsbild aus der Wirtschaft Im Rahmen der Konsultation „5G für die Wirtschaft“ hat das damalige Bundesministerium für Digitales und Verkehr im Frühjahr 2025 Rückmeldungen von Industrie, Forschung, Verbänden und öffentlicher Hand eingeholt. Im Rahmen der Konsultation wurden drei Thesen zur Diskussion gestellt, insgesamt 20 Fragen zu den Erfahrungen Erwartungen und Perspektiven waren gestellt. Das Ziel war, ein realistisches Bild von der aktuellen Nutzung, den Hemmnissen und der Potenziale von 5G in vertikalen Industrien zu gewinnen.
Die Rückmeldungen zeigen ein klares Bild: Das Interesse an 5G ist groß – insbesondere in Bereichen wie Produktion, Logistik, Energie und Gesundheitswesen. Gleichzeitig bestehen jedoch erhebliche Herausforderungen. Genannt wurden unter anderem:
· Mangel an 5G-fähigen Endgeräten und Chipsets · Fehlendes Know-how in Unternehmen · Wirtschaftliche Unsicherheiten bei Investitionen · Komplexität bei der Integration in bestehende IT- und OT-Infrastrukturen
Ein zentrales Anliegen vieler Beteiligter war die Forderung nach verlässlichen Rahmenbedingungen, insbesondere im Hinblick auf die Kompatibilität mit der zukünftigen 6G-Technik. Nur so könne Investitionssicherheit gewährleistet und ein reibungsloser Übergang ermöglicht werden. An dieser Stelle möchte ich mich auch bei Ihnen bedanken: Auch der PMeV hat seine Perspektive in dieser Konsultation eingebracht.
Campusnetze: Chancen für maßgeschneiderte Konnektivität Campusnetze – also lokal begrenzte, private 5G-Netze – gelten als besonders vielversprechend für industrielle Anwendungen. Sie ermöglichen eine hohe Netzverfügbarkeit, garantierte Qualitätsparameter (QoS) und die sichere Verarbeitung sensibler Daten innerhalb des Unternehmensgeländes. Besonders bei Echtzeitanwendungen und anderen, kritischen Prozessen können diese Netze die Vorteile von 5G gezielt ausspielen. Doch trotz der Vorteile ist der Aufbau eines Campusnetzes kein Selbstläufer. Die Einrichtung erfordert ein hohes Maß an technischem Know-how, Investitionen in spezialisierte Hardware und eine präzise Planung. Zumindest von staatlicher Seite haben wir unsere „Hausaufgaben“ gemacht: Die Zuteilung von Frequenzen durch die Bundesnetzagentur ist mittlerweile digitalisiert und auch für KMU zugänglich. Doch auch hier gilt: Nichts ist so gut, dass wir es nicht noch besser machen könnten.
Best Practices aus der Industrie Erfolgreiche Beispiele zeigen, wie 5G-Campusnetze produktiv – als Ersatz oder auch in Ergänzung zu WLAN - eingesetzt werden können. Die Deutsche Bahn hat im Werk Krefeld ein eigenes 5G-Netz zur Unterstützung der digitalen Instandhaltung pilotiert. Tesla nutzt in seiner Giga Factory in Grünheide ein privates 5G-Netz, um seine Produktionsprozesse besser zu steuern. BASF hat seinen Standort in Schwarzheide mit einem 5G-Campusnetz ausgestattet. Und auch im mittelständischen Bereich gibt es viele gute Beispiele.
Nach Angaben der Bundesnetzagentur gibt es in Deutschland derzeit 477 Frequenzzuteilungen für Campusnetze im Bereich 3.700 – 3800 MHz und 25 Frequenzzuteilungen im Bereich 24.250 – 27.500 MHz. Als die Möglichkeit eröffnet wurde, diesen Frequenzbereich zu nutzen, um sich so unabhängig von den Mobilfunknetzbetreibern zu machen, waren die Erwartungen hoch. Die aktuellen Zahlen liegen – noch – hinter den Erwartungen. Ein genauerer Blick verrät aber, dass meist Unternehmen der produzierenden Industrie von den Möglichkeiten Gebrauch machen: 23 % der Zuteilungen erhielten Unternehmen aus dem Bereich Metall und Elektronik, 27 % Unternehmen aus dem Bereich Telekommunikation, IT & Dienstleistungen, die im Zweifel Netze für Andere aufbauen. Der größte Anteil entfällt aber immer noch mit 31 % auf den Bereich Gesellschaft, Forschung und Entwicklung.
Fazit: 5G als strategischer Hebel für die Wettbewerbsfähigkeit Die Konsultation hat deutlich gemacht: 5G ist mehr als ein besonders leistungsfähiger Mobilfunkstandard. Es ist ein strategischer Hebel für die digitale Souveränität und Innovationskraft der deutschen Wirtschaft. Damit Unternehmen das volle Potenzial ausschöpfen können, braucht es weitere Anstrengungen. Mit Investitionen in die Technik müssen auch Investitionen in Menschen einher gehen: Es braucht Wissen und Erfahrung, um ein Campusnetz erfolgreich aufzubauen und sicher zu betreiben.
Dieses Wissen und diese Erfahrung können Unternehmen auch einkaufen, statt sie selbst aufzubauen. Hier liegt eine Chance für Dienstleister und Systemhäuser, aber auch für neu gegründete Unternehmen. Auch bietet sich die Möglichkeit, über das Geschäft mit Campusnetzen hinaus zu wachsen und spezielle Lösungen für öffentliche Netze bereitzustellen. Dies ist zumindest eine Option bei einer offenen, disaggregierten Netzwerkarchitektur wie Open RAN. Eine Reihe von Campusnetzen nutzt diese Architektur bereits heute. Im Einzelnen darauf einzugehen würde aber den Rahmen dieses Artikels sprengen.
Ich kann Sie als Hersteller und Anwender professioneller Mobilfunklösungen nur einladen und auffordern, sich mit 5G, darauf aufbauenden Campusnetzen und der damit einhergehenden Netzarchitektur zu beschäftigen. Schließlich gilt es 5G nicht nur als Technologie, sondern als integralen Bestandteil der digitalen Wertschöpfung zu begreifen und aktiv zu gestalten.
Der vorliegende Gastbeitrag gibt den Stand von September 2025 wieder und wurde erstmals in den PMeV Insights 2025/2026 veröffentlicht.
Aus dem PMeV
PMeV erweitert 2026 sein Themenspektrum: Neues und Klassisches gehen Hand in Hand
Der PMeV begleitet die professionellen Anwender bei neuen Technologietrends und den damit verbunden Möglichkeiten und Herausforderungen eng. Er justiert seine Struktur abhängig von aktuellen technologischen und regulatorischen Entwicklungen sowie dem Marktgeschehen. Neue Themen werden sukzessive und je nach Bedarf vom Verband und seinen Mitgliedern flexibel aufgegriffen.
So steht in diesem Jahr eine weiter gehende thematische Ausweitung an. Es werden neue Arbeitskreise zu folgenden Themen gegründet: Anwenderdialog, Breitbandendgeräte, 5G Campusnetze, Internet of Things (IoT), Künstliche Intelligenz (KI), Satellitenkommunikation und Zivil-Militärische Zusammenarbeit (ZMZ). Bereits im Jahr 2024 gründete der Verband Arbeitskreise zu den Themen Cybersicherheit, BOS-Messengerlösungen, sowie Krisen- und Notfallkommunikation – um nur einige zu nennen.
Parallel zu den neuen Themen setzt der PMeV seine Verbandsarbeit bei den bereits etablierten klassischen Themen mit fortschreitenden innovativen Konzepten, Strategien und Standardisierungen fort. Neben neuen technischen und regulatorischen Themen wird sich die Verbandsarbeit weiterhin verstärkt auf die Sensibilisierung der Politik, der Gesellschaft und der Anwender im Hinblick auf die Anforderungen an sichere hochverfügbare Kommunikationslösungen und deren Unverzichtbarkeit für die Sicherheit und Versorgung unserer Gesellschaft konzentrieren.
PMeV im fachlichen Austausch mit dem BMDS Am 05. März 2026 war der PMeV zu einem fachlichen Austausch im Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS). Vorstandsvorsitzender Bernhard Klinger, Vorstandsmitglied Thorsten Altemöller und Geschäftsführer Michael Rosenzweig danken für das freundliche Gespräch und den informativen Austausch. Im Mittelpunkt standen die Herausforderungen, die sich für Staat und Wirtschaft bei der Integration von 5G-Campusnetzen in verschiedene Anwendungssektoren („Verticals“) ergeben. Fachlicher Austausch mit der BDBOS: Im Dialog mit Vizepräsident Frank Buddrus zur Breitbandtransformation des BOS-Digitalfunks
Foto: BDBOS/Varken
Am 3. Februar 2026 fand im Hause der Bundesanstalt für den Digitalfunk (BDBOS) ein fachlicher Austausch zwischen dem Vizepräsidenten der BDBOS, Frank Buddrus, sowie unserem Vorstandsvorsitzenden Bernhard Klinger und unserem Geschäftsführer Michael Rosenzweig statt. Für das sehr konstruktive Gespräch bedankt sich der PMeV.
Im Mittelpunkt standen die Herausforderungen, die sich für Staat und Industrie im Zuge der Breitbandtransformation des BOS-Digitalfunks ergeben. Einigkeit bestand darin, dass die einsatzkritische Kommunikation für die BOS eine Kernaufgabe des Staates und zentral für dessen Souveränität und Handlungsfähigkeit ist und dass ein leistungsfähiger, einsatzkritischer BOS-Digitalfunk auf Breitbandbasis nur durch eine enge Zusammenarbeit von Bund und Ländern realisiert werden kann.
Update Politik & Behörden
BMDS startet Förderung für innovative Netztechnologien und smarte Konnektivität Das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS) hat ein neues Förderprogramm zur Stärkung innovativer Netztechnologien und digitaler Konnektivität in der Wirtschaft gestartet. Ziel ist es, den Transfer moderner Kommunikationstechnologien – etwa 5G-Campusnetze, neue WLAN-Konzepte oder satellitengestützte Kommunikation – schneller in die praktische Anwendung zu bringen. Mit einem Fördervolumen von mehr als 60 Millionen Euro sollen insbesondere branchenspezifische Anwendungszentren entstehen, in denen Unternehmen digitale Konnektivitätslösungen und branchenspezifische Anwendungen unter realen Bedingungen erproben und weiterentwickeln können. Das Programm soll die Digitalisierung und Wettbewerbsfähigkeit, Innovationskraft und die digitale Souveränität der deutschen Wirtschaft stärken.
Weitere Informationen: https://bmds.bund.de/themen/digitale-infrastrukturen/innovative-netztechnologien-und-konnektivitaet-fuer-die-wirtschaft
Bundesrat hat KRITIS-Dachgesetz zugestimmt Der Bundesrat hat am 06. März 2026 dem KRITIS-Dachgesetz zugestimmt. Damit werden erstmals bundeseinheitliche und sektorübergreifende Mindeststandards für den Schutz kritischer Infrastrukturen festgelegt. Energie, Transport und Verkehr, Finanz- und Versicherungswesen, Gesundheit, Trinkwasser, Abwasser, Siedlungsabfallentsorgung, Informationstechnik und Telekommunikation, Ernährung, Weltraum sowie Öffentliche Verwaltung. Mit dem Gesetz werden die bestehenden Regelungen im Bereich der IT-Sicherheit kritischer Infrastrukturen ergänzt. Zudem wird bundesweit festgelegt, welche Unternehmen und Einrichtungen Teil der kritischen Infrastruktur sind. Die Einrichtung muss hierzu essenziell für die Gesamtversorgung in Deutschland sein und mehr als 500.000 Personen versorgen.
Für kritische Infrastrukturen sind künftig Risikoanalysen zu erstellen, Sicherheitsmaßnahmen umzusetzen und schwere Störungen melden. Ziel ist, die kritischen Infrastrukturen besser gegen Sabotage und extreme Wetterereignisse zu schützen. Im vorherigen parlamentarischen Verfahren war der Entwurf der Bundesregierung an mehreren Stellen geändert worden – aber nicht grundlegend neu ausgerichtet. U.a. dürfen die Bundesländer nun zusätzliche niedrigere Schwellenwert für die Bestimmung kritischer Anlagen definieren.
BDBOS: Bündelung der Breitbandaktivitäten Die Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BDBOS) hat am 23. Januar einen Beitrag über die Bündelung ihrer Breitbandaktivitäten veröffentlicht
Hier der Link zum Beitrag: https://www.bdbos.bund.de/SharedDocs/Kurzmeldungen/DE/2026/260123_wr2025-2_bos-kommunikation_der_zukunft.html
BDBOS: Storyline Breitband Die Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BDBOS) hat am 17. Januar einen Beitrag unter dem Titel „Storyline Breitband. Die gemeinsame Vision zum Digitalfunk der nächsten Generation“ veröffentlicht
Hier der Link zum Beitrag: https://www.bdbos.bund.de/SharedDocs/Kurzmeldungen/DE/2026/260115_wr2025-2_storyline_breitband_bos.html
„Resilienzfonds“ zum Schutz Kritischer Infrastrukturen Die Bundesregierung plant einen „Resilienzfonds“ zum Schutz Kritischer Infrastrukturen. Ein entsprechender Bericht des Handelsblatts bezieht sich auf eine interne Vorlage des Bundeswirtschaftsministeriums. Demnach soll der „Fonds für Zivilschutz in der Wirtschaft“ ein Volumen von „bis zu 500 Millionen Euro pro Jahr“ haben. Insgesamt sollen über die nächsten vier Jahre zwei Milliarden Euro bereitgestellt werden. Ministerin Katherina Reiche (CDU) sehe es als notwendig an, Betriebe vor „kriegsbedingten Einwirkungen“ zu schützen. Dies gelte insbesondere für den „Bereich der kritischen Energieinfrastruktur“. Der Fond soll als eine Art Anschubfinanzierung für Unternehmen funktionieren, ihre eigene Kritische Infrastruktur besser zu schützen. Mögliche Angriffe sollen bereits vor Eintritt verhindert und Betriebe befähigt werden, sich besser gegen diese zu schützen.
Wie aus dem Vermerk weiter hervorgeht, ist zwischen Wirtschafts- und Innenministerium eine politische Einigung zur Einrichtung des „Resilienzfonds“ erzielt worden. Eine Einigung über die finanzielle Umsetzung gibt es laut Handelsblatt nicht.
EU-Kommission legt Vorschlag für „EU Inc.“ vor – Freisetzung des vollen Potenzials des Binnenmarktes für Europas Unternehmer Mit der Initiative „EU Inc.“ verfolgt die Europäische Kommission das Ziel, die Gründung und Skalierung von Unternehmen innerhalb der Europäischen Union deutlich zu vereinfachen. Hintergrund ist die weiterhin bestehende Fragmentierung des europäischen Binnenmarktes, die insbesondere wachstumsorientierte Unternehmen vor Herausforderungen stellt. Vollständig digitale Gründung innerhalb von 48 Stunden für 100 EUR Kern der Initiative ist die Einführung einer einheitlichen europäischen Unternehmensform, die vollständig digital gegründet werden kann – innerhalb von 48 Stunden und zu Kosten von rund 100 Euro. Damit soll es künftig möglich sein, Unternehmen mit einem standardisierten Regelwerk EU-weit zu betreiben, ohne sich durch die Vielzahl nationaler Gesellschaftsformen und Vorschriften arbeiten zu müssen. Ein wesentliches Ziel besteht darin, Europa als Innovationsstandort zu stärken und die Abwanderung von Start-ups in andere Märkte – insbesondere in die USA – zu reduzieren. Trotz hoher Gründungszahlen bleibt Europa derzeit deutlich hinter den USA bei der Entwicklung großer Wachstumsunternehmen zurück. Die geplante EU Inc. setzt dabei auf einen konsequenten digitalen Ansatz („digital first“) und soll unter anderem die grenzüberschreitende Expansion erleichtern, Mitarbeiterbeteiligungsmodelle vereinfachen, Investitionen attraktiver machen und Bürokratiekosten deutlich reduzieren. Gleichzeitig bleiben zentrale Bereiche wie Steuer-, Arbeits- und Sozialrecht weiterhin national geregelt, was auch kritische Stimmen hervorruft. So wird unter anderem diskutiert, inwieweit bestehende Schutzmechanismen für Arbeitnehmer ausreichend berücksichtigt werden . Einordnung für den PMeV Für die Branche des professionellen Mobilfunks und deren Anwendungen ist die Initiative insofern relevant, als sie innovationsgetriebene Unternehmen und neue Geschäftsmodelle im europäischen Kontext stärken kann. Ein vereinfachter Marktzugang sowie einheitlichere Rahmenbedingungen innerhalb der Europäischen Union können dazu beitragen, unternehmerische Aktivitäten effizienter zu gestalten und die Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinweg zu erleichtern.
Weitere Informationen: Commission presents proposal for EU Inc.
Vorstellung neuer PMeV-Mitglieder

CampusGenius GmbH
Die CampusGenius GmbH (Hauptsitz: Dresden und Büro in Berlin) wurde 2020 gegründet. Das Unternehmen ist ein Technologieanbieter, der sich auf 5G-Netzwerke – insbesondere die Entwicklung von 5G-Core Software – für private Mobilfunknetze spezialisiert hat.
Als Core-Netzwerk-Anbieter und Technologiepartner ermöglicht CampusGenius Kunden und Systemintegratoren den Aufbau sicherer und zuverlässiger privater 5G-Infrastrukturen. Der GeniusCore ist 5G-Core für private und missionskritische Netzwerke, Cloud-native, hybride und lokale Netzwerke, portable und nomadische Netzwerke, Netzwerküberwachung, Analysen und KPI-Transparenz, Integration mit Funk-, Edge- und IT/OT-Systemen von Drittanbietern sowie Unterstützung für 5G- und 6G-Forschungsplattformen und Testumgebungen.
CampusGenius arbeitet eng mit Hardwareherstellern, Systemintegratoren und Forschungseinrichtungen zusammen und ermöglicht so produktive Implementierungen und Testumgebungen für industrielle, öffentliche Sicherheits- und kritische Kommunikationsumgebungen. Die Software ist „Made in Germany“ und unterstützt bereits in Projekten folgende Anwendungsfälle: Öffentliche Sicherheit und Notfallkommunikation, Kritische Infrastruktur und Versorgungsunternehmen, Industrielle Automatisierung und Robotik sowie nomadische und mobile missionskritische Netzwerke. Der GeniusCore ist das erste 5G-Core für private Netzwerke, das vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) im Rahmen des NESAS-Frameworks bewertet und zertifiziert wurde und Kunden eine international abgestimmte Sicherheitsgarantie bietet.
 Thomas Höschele, Geschäftsführer E-Mail: get-in-touch@campusgenius.com www.campusgenius.com
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