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Liebe Leserinnen und Leser,die einsatz- und geschäftskritische Kommunikation steht seit einigen Jahren und aktuell unter dem Vorzeichen geopolitischer Bedrohungslagen. Wie sich seit der Münchener Sicherheitskonferenz gezeigt hat, ist davon auszugehen, dass nach dem Amtsantritt von Donald Trump als Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika die ohnehin vielfältigen Herausforderungen für Deutschland und Europa – seien es sicherheitspolitische, wirtschaftspolitische oder finanzpolitische – enorm steigen werden.
In Deutschland hat der Bruch der Ampelregierung nicht nur politische, sondern auch finanzielle Turbulenzen ausgelöst. Bislang liegt für das Jahr 2025 kein genehmigter Bundeshaushalt vor. Das hat weitreichende Auswirkungen: Zunächst herrscht keine Klarheit bezüglich dringend benötigter finanzieller Mittel für eine Vielzahl sicherheitsrelevanter und einsatzkritischer Projekte. Außerdem stehen wichtige Gesetze in der Warteschlange, darunter die Umsetzung der NIS2-Richtlinie und das KRITIS-Dachgesetz, die für eine umfassende Modernisierung des IT-Sicherheitsrechts sorgen sollen.
Dabei bleibt die Sicherheitslage in Deutschland angespannt: Laut einer aktuellen Umfrage haben sowohl Cyberangriffe als auch physische Angriffe auf Wirtschaftsunternehmen und öffentliche Verwaltungen stark zugenommen. Auch der Lagebericht des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik spricht von einer „besorgniserregenden“ Bedrohungslage. Deutsche Geheimdienste warnen zudem vor einer Zunahme von physischen Sabotageakten.
Vor allem sind unsere Kritischen Infrastrukturen gefährdet. Eine besondere Rolle spielt hierbei das Thema Critical IoT. IoT-Netze erhöhen die Effizienz, senken Kosten und verbessern die Zuverlässigkeit z.B. in Stromnetzen, kommunalen Versorgungsbetrieben oder Verkehrssystemen. Doch genau diese hohe Interkonnektivität bringt auch neue Risiken mit sich. Wie das Forbes-Magazin warnte, könnte das IoT die „Achillesferse der Cybersicherheit“ sein. Ein einziger Angriff auf ein vernetztes Gerät kann Zugang zu einem ganzen Netzwerk ermöglichen und schwerwiegende Störungen verursachen. IoT Kommunikation wird also zunehmend kritisch. Der Schaden durch physische Sabotage und Cyberkriminalität wird übrigens allein für das Jahr 2023 auf 267 Milliarden Euro beziffert. Das sind rund sechs Prozent des deutschen Bruttoinlandsproduktes.
Eine schnelle Regierungsbildung - und damit verbunden eine schnelle Einigung auf einen neuen Bundeshaushalt - ist dringender denn je geboten, um den Herausforderungen effektiv begegnen zu können. Unsere nationale Sicherheit und Versorgung hängen hiervon ab. Ihr
 Bernhard Klinger Vorstandsvorsitzender |
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Inhalt
Editorial: Bernhard Klinger, Vorstandsvorsitzender des PMeV
Bundestagswahl 2025
PMeV-Impulse für die kommende Legislaturperiode
PMeV im Dialog mit BDBOS-Präsident Jens Koch Vorstellung neuer PMeV-Mitglieder PMeV in den Medien Frequenz-Update Aus den PMeV-Gremien Aktuelles aus dem Markt |
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Analyse zur Bundestagswahl 2025
Foto: pixabay Die Bundestagswahl 2025 markiert einen entscheidenden Moment für die politische Zukunft Deutschlands. Wichtige Themen, neue Dynamiken und mögliche Koalitionsszenarien stehen im Fokus der öffentlichen Debatte. In einer ersten Analyse wirft das Politikberatungsunternehmen Fuchs & Cie. einen Blick auf die zentralen Entwicklungen und deren potenzielle Auswirkungen. Diese stellen wir Ihnen hiermit gerne zur Verfügung.
Die detaillierte Analyse finden Sie hier.
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PMeV-Impulse für die kommende Legislaturperiode
Foto: PMeV Die Zukunft der einsatz- und geschäftskritischen Kommunikation hängt entscheidend von den politischen sowie gesetzlichen Entwicklungen und Rahmenbedingungen ab, wie sie PMeV-Vorstandsvorsitzender Bernhard Klinger im Editorial beschrieben hat. Darüber hinaus verlangt die angespannte Sicherheits- und Wirtschaftslage in der kommenden Legislaturperiode eine kontinuierliche Anpassung bestehender Regulierung und des Finanzierungsrahmens. Hierzu steuert der PMeV regulatorische Impulse bei, für die er sich im Dialog mit der Bundesregierung und dem Deutschen Bundestag einsetzen wird. Denn eine sichere und verlässliche Funkkommunikation ist zwingend notwendig. Das gilt für die Industrie, staatliche Institutionen und Behörden, kritische Infrastrukturen sowie Einsatz- und Rettungskräfte. In der vergangenen Legislaturperiode des Deutschen Bundestages gab es bereits viele sinnvolle Ansätze, an die der PMeV anknüpfen wird.
In seinem Impulspapier nennt der PMeV sieben konkrete Forderungen:
- Mehr finanzielle Unterstützung und politischer Rückhalt für ein sicheres und hochverfügbares BOS-Breitbandnetz
- Förderprogramme für den Aufbau von privaten 5G-Campuslösungen für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU)
- Verbindliche Nutzung von sicheren und hochverfügbaren Kommunikationsnetzen für Kritische Infrastrukturen
- Zuteilung von dedizierten Breitbandfrequenzen für Anwender in der Fläche
- Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik mit ausreichend finanziellen und personellen Ressourcen ausstatten
- Beschleunigung von Exportgenehmigungsverfahren in Deutschland
- Förderung von Aus- und Weiterbildungsprogrammen im einsatz- und geschäftskritischen Mobilfunk
Das vollständige Impuls-Papier finden Sie hier. |
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PMeV im Dialog mit BDBOS-Präsident Jens Koch
Am 20. Februar 2025 fand in Berlin eine spannende Diskussionsrunde zum Thema „5G für die öffentliche Sicherheit – die Zukunft der kritischen Kommunikation“ statt. Der PMeV – Bundesverband Professioneller Mobilfunk war an diesem Abend stark vertreten. Besonders bereichernd waren die Einblicke, die Jens Koch, Präsident der BDBOS (Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben) geliefert hat.
v.l.n.r.: Bernhard Klinger, Jens Koch und Michael Rosenzweig Foto: BASECAMP | Foto: Henrik Andree
Ein weiteres Highlight des Abends war die Teilnahme des PMeV- Mitgliedsunternehmens Airbus Secure Land Communications GmbH, vertreten durch Geschäftsführer Clemens von Skwarczinsky, der als Panelteilnehmer seine hohe fachliche Expertise sowie den Blickwinkel der Industrie in die Diskussion einbrachte.
Michael Rosenzweig und Clemens von Skwarczinsky Foto: BASECAMP | Foto: Henrik Andree
Im Anschluss an die Podiumsdiskussion nutzten Bernhard Klinger (Vorstandsvorsitzender PMeV), Konstantin König (stellvertretender Vorsitzender PMeV) und Michael Rosenzweig (Geschäftsführer PMeV) die Gelegenheit zum intensiven Austausch mit Jens Koch, Clemens von Skwarczinsky, den weiteren Panelteilnehmern sowie Gästen aus Wirtschaft, Politik und der BOS-Community.
v.l.n.r.: Michael Rosenzweig, Clemens von Skwarczinsky, Bernhard Klinger und Konstantin König |
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Vorstellung neuer PMeV-Mitglieder
 Teamwire GmbH Die Teamwire GmbH (teamwire.eu) ist ein führender Anbieter im Bereich sicherer und zuverlässiger Business-Messenger-Lösungen – spezialisiert auf ausfallsichere und einsatzkritische Kommunikation. Seit der Gründung im Jahr 2014 in München unterstützt Teamwire Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) dabei, die Zusammenarbeit in Krisen- und Einsatzsituationen zu optimieren.
Als DSGVO-konformer Dienst erfüllt Teamwire sämtliche europäischen Datenschutzanforderungen und bietet höchste Sicherheitsstandards, die speziell auf die sensiblen Anforderungen von Polizeien, Feuerwehren, Rettungsdiensten, Katastrophenschutz und anderen BOS zugeschnitten sind. Namhafte Institutionen wie Bundesministerien, Polizeibehörden und kommunale Verwaltungen sowie kritische Infrastrukturen vertrauen auf die Kommunikationslösungen von Teamwire, um Informationsflüsse zu sichern und die Koordination in kritischen Momenten zu gewährleisten.
Foto: Tobias Stepan, Geschäftsführer E-Mail: tobias@teamwire.eu www.teamwire.eu
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PMeV in den Medien
Foto: Pixabay Der PMeV erfährt stetig eine sehr gute Resonanz auf seine Pressearbeit. Nachstehend eine Auswahl von Veröffentlichungen:
Thema: PMeV-Vorstandsvorsitzender Bernhard Klinger im Interview mit dem Behördenspiegel: „Unsere Stärken sind Langlebigkeit und Robustheit“. Behördenspiegel-Newsletter „Netzwerk Sicherheit“, 01/2025 BEHÖRDENSPIEGEL
Thema: PMRExpo treibt Zukunftsthemen voran GIT SICHERHEIT
Thema: GdP neues PMeV-Mitglied SECURITY NETWORK CRITICAL COMMUNICATIONS TODAY
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Frequenz-Update
Foto: Pixabay Gespräch des PMeV mit der Bundesnetzagentur (BNetzA) Am 14. Januar 2025 trafen sich im PMeV-Hauptstadtbüro Leiter und Mitarbeiter der Referate 225 und 226 der Bundesnetzagentur (BNetzA) mit dem PMeV-Vorstandsvorsitzenden Bernhard Klinger, Geschäftsführer Michael Rosenzweig und Themenkoordinator Dr. Klaus Hütten. PMeV und BNetzA sprachen über eine Vielzahl von Themen – so beispielsweise auch die Umsetzung der neuen Verwaltungsvorschriften Bündelfunk sowie Nichtöffentlicher mobiler Landfunk und die aktuellen Aufgaben der BNetzA-Referate. Beide Seiten bekräftigten Ihr Interesse an weiteren Gesprächen.
Allgemeinzuteilung von Frequenzen für Objektversorgungen in Bündelfunknetzen Zur Minimierung des Verwaltungsaufwandes bei der bisher gemäß Verwaltungsvorschrift Bündelfunk (VVBüFu) praktizierten Einzelzuteilung für Frequenzen zur Nutzung für Objektfunkanlagen hat die Bundesnetzagentur (BNetzA) bestimmte Frequenzen allgemein zugeteilt. Die Frequenznutzung ist nur Teilnehmern in einem Bündelfunknetz für Objektversorgung im genehmigten Funkstandard gestattet. Die Details sind der Verfügung 80/2024 Allgemeinzuteilung von Frequenzen für Objektversorgungen in Bündelfunknetzen (inhaus/unter Tage) zu entnehmen. Die Allgemeinzuteilung ist bis zum 31.Dezember 2029 befristet.
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Aus den PMeV-Gremien
Kickoff-Sitzung 2025 des Fachbereichs Objektversorgung Der Fachbereich Objektversorgung des PMeV traf sich am 12. Februar zu seiner ersten Präsenz-Sitzung 2025 in Fulda. Auf Basis des Feedbacks des Publikums und der PMeV-Mitglieder zogen die Mitglieder des Fachbereichs ein positives Fazit des Objektfunkforums auf der PMRExpo 2024. Konzept und Inhalte des Objektfunkforums werden traditionell vom Fachbereich gestaltet, so auch wieder auf der PMRExpo 2025 vom 25. bis zum 27. November. Aktuell steht das Thema „Stabile Nachhaltigkeit für den TETRA BOS-Objektfunkmarkt in Deutschland“ auf der Agenda des Gremiums. Themenbereiche hierzu sind u.a. die Frequenzverfügbarkeit für TETRA-BOS sowie technische Spezifikationen und neue innovative Lösungen. Weiterhin streben die PMeV-Experten für Objektversorgung eine Vertiefung der Zusammenarbeit mit dem Bundesverband für Objektfunk in Deutschland (BODeV) an – nach dem Motto: „gemeinsam sind wir stärker!“
Derzeit überarbeitet der Fachbereich Objektversorgung seinen Auftritt innerhalb der PMeV-Homepage. Außer der Darstellung der Arbeitskreise und den beteiligten Personen wird auch ein Download-Bereich von relevanten Dokumenten für Anwender im TETRAa-BOS-Objektfunk eingerichtet. Das nächste Präsenztreffen des Fachbereichs Objektversorgung findet am 20. Mai 2025 erneut in Fulda statt. Auch interessierte PMeV-Mitglieder aus anderen Fachbereichen sind hierzu herzlich eingeladen.
v. l. n. r.: Christian Semrau, Michael Behnke, Thorsten Altemöller, Steffen Lange, Claudia Laube, Jörg Leipe, Andreas Hübener,Stefan Kaiser, Tim Hadler
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Bundesverband Professioneller Mobilfunk e.V. (PMeV) Vorsitzender: HMF Smart Solutions GmbH, Bernhard Klinger Schönhauser Allee 10-11 10119 Berlin Deutschland
info@pmev.de www.pmev.de
Kontakt: Bundesverband Professioneller Mobilfunk e.V. Michael Rosenzweig -Geschäftsführer- Uhlandstraße 20-25 D-10623 Berlin Tel.: (030)98510928 E-Mail: rosenzweig@pmev.de Eintrag im Vereinsregister Registernummer VR 21250 B Vereinsregister Berlin Amtsgericht Charlottenburg Amtsgerichtsplatz 1 D-14057 Berlin
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